Samstag, 12. Dezember 2015

Teil 2
 Ankunft im Eisblumenland
 So langsam kam wieder leben in meinen Körper und ich beschloß die Augen aufzumachen - und auch gleich wieder zu.
 Das konnte gar nicht sein.
 Rund um mich zu saßen lauter kunterbunte Kugeln mit Armen und Beinen,
mit Bärten und Zöpfen, und sie guckten mich neugierig an.
 "Kann mir mal jemand helfen??? Allein schaff ich das nicht"
Ich merkte wie mindestens sechs kleine Füße auf meinem Gesicht herumhüpften und versuchten meine Augenlider hoch zu ziehen. Direkt vor meinem Auge sah ich ein freundliches Kugelgesicht, das mich freundlich anlächelte und rief: " Es ist wieder daaaaahaaaaa!!!!!!"
Langsam konnte ich mich aufsetzen und in die Runde gucken. Alles schneeweiß. Hügel, Bäume und kleine Hütten, alles schneebedeckt. Die kleinen Hütten standen kreisrund um eine große Hundehütte. Aus allen Fenstern strahlte warmes Licht und an den Scheiben glitzerten goldene Eisblumen.
Bald bemerkte ich aber, daß es doch ziemlich kalt war und ich blickte mich um, ob ich in der Menge Knuddeldie finden konnte. Ich entdeckte ihn zusammen mit fünf Anderen vor der Hundehütte und rief nach ihm. Er kam mit drei Begleitern auf mich zu und stellte sie mir vor: " Das ist mein Freund Ichnich. Mein Vetter Puppie und unser Bürgermeister Blubberdie. Wir sind das Weihnachtskommitee. Die Weihnachtskugeln sind immer noch nicht aufgetaucht und es wird langsam Zeit. Morgen ist Weihnachten und alles Andere ist vorbereitet. Aber die Kugel, die Kugeln" "Ich war das nich, ich hab da keine Schuld" kam es von Ichnich. "Das hast du uns nun schon tausendmal erzählt.Wie wissen es" war die Antwort von Puppie. Der Bürgermeister holte tief Luft: " Darf ich auch mal was dazu sagen?" "N E I N" kam es wie aus einem Mund von den drei anderen. "Sag mal Knuddeldie, wieso ist bei euch morgen Weihnachten? Das ist doch noch ein paar Tage hin!!!! "Ich war das nich, ich hab da keine Schuld" " Ja,ja. Das war die Reisezeit. Bei dem Gewicht dauert es eben etwas länger!" Knuddeldies Blick wanderte an meinem roten Nachthemd rauf und runter. "Ach, eine zauberhafte Figur. Dünne Beinchen und dann dieser Kugelkörper.......sehr reizend. Und das schöne Ballkleid" dabei rollte Bürgermeister Blubberdie mit den kleinen Augen. "An d e r Figur hab ich keine Schuld, ich kann......." " Nee, das ist meine Schuld" schnitt ich ihm das Wort ab. Mir war kalt und langsam sollten wir uns um den Weihnachtsschmuck kümmern. Und ich war nun doch sehr müde. "Knuddeldie, ich muß erstmal ein bißchen schlafen." dabei guckte ich mich um und fragte mich wo. "Ich würde dich ja mit zu mir nehmen, aber .......sei jetzt nicht böse..... da paßt du nich rein. Aber ins Gemeindehaus. das müßte gehen" und zeigte auf die Hundehütte. Ich kniete mich vor den Eingang und steckte den Kopf hinein. Da traute ich meinen Augen nicht. Drinnen war alles kunterbunt. In den schönsten Farben, die ich je gesehen hatte, so bunt wie im schönsten Wollgeschäft. Auf allen Vieren krabbelte ich ins Innere bis mein Hinterteil in der Tür feststeckte.
"Soll ich mal schieben????" Wie soll mich die Mottenkugel denn schieben, aber es ging wirklich. Beschwerlich, aber ich war drin. Die Sonnenfarben wärmten mich und ich hörte noch wie Knuddeldie fragte:" Soll ich das Licht ausmachen oder hast du dann Angst??" "Nee, lass es an. Die Farben sind so wunderschön leuchtend, da möchte ich noch ein bißchen gucken. Und vor was soll ich Angsthaben??? Wer mit dir hierher gereist ist hat bestimmt keine Angst mehr."

                     AUCH NICHT VOR HUNDERTEN VON EUCH

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